In unseren Tests hat sich gezeigt, dass der Arctic PWM 4-Pin 40 mm Lüfter in Kombination mit dem Bitaxe Gamma 601 und dem ArcticCore Cooling Kit die beste Kühlleistung aller getesteten Lüfter erzielt – insbesondere, wenn es darum geht, die oft kritische VREG-Temperatur deutlich zu senken.
In diesem Test fokussieren wir uns auf den Arctic-Lüfter im direkten Vergleich mit dem im Bitaxe-Umfeld sehr beliebten Noctua NF-A4x20 5 V PWM, um zu zeigen, wie viel Potenzial in einem gezielten BackFan-Upgrade steckt.
Warum die VREG-Temperatur so entscheidend ist
Je wärmer das System – und insbesondere der Voltage Regulator (VREG) – wird, desto höher ist der Stromverbrauch durch den steigenden elektrischen Widerstand. Das hat zwei direkte Folgen: Erstens sinkt die Energieeffizienz, und zweitens schrumpft der Übertaktungsspielraum, da die Bitaxe-Firmware ab etwa 45 W in den Notbetrieb geht.
Durch die gezielte Regelung von Temperatur und Taktung lässt sich so ein „Sweet Spot“ des ASIC-Chips finden, in dem der Chip optimal arbeitet, der Miner stabil und effizient läuft – genau wie im ArcticCore-Test deutlich gezeigt wurde.
Grundlagen & Versuchsaufbau
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Miner: Bitaxe Gamma 601
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Kühlsystem: ArcticCore Cooling Kit + Geeekpi Low Profile Plus Kühler
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Übertaktung: Frequency 950 MHz, Core Voltage 1270 mV
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Vergliche Lüftervarianten:
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Noctua NF‑A4x20 5 V PWM (Referenz)
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Arctic PWM 4‑Pin @ 5 V
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Arctic PWM 4‑Pin @ 12 V
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Testbedingungen: Identische Umgebung, Messverfahren und Fertigung.
Technische Highlights des Arctic PWM 4-Pin 40 mm
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Lüftergröße: 40 × 40 × 28 mm
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Gewicht: 42 g
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Geschwindigkeit: 1400–15.000 rpm (geregelt über PWM im 12 V-Betrieb)
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Luftstrom: 19,23 cfm | 32,67 m³/h (im 12 V-Betrieb)
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Statischer Druck: bis zu 26,5 mmH₂O
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Anlaufspannung: 4,5 V – Betrieb ab 5 V problemlos möglich
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Stromstärke & Spannung: 0,47 A bei 12,0 V DC
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PWM-Anschluss: 4-Pin
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Kabellänge: 40 cm – ausreichend für die direkte Verbindung am Bitaxe
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Lager: Japanisches Doppelkugellager für Langlebigkeit
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Garantie: 6 Jahre Arctic Herstellergarantie
Messergebnisse im Vergleich
| Lüfter | Power (W) | ASIC-Temp (°C) | VR-Temp (°C) |
|---|---|---|---|
| Noctua NF‑A4x20 (5 V PWM) | 35,7 | 53,6 | 56 |
| Arctic PWM 4‑Pin (5 V) | 35,3 | 53,4 | 51 |
| Arctic PWM 4‑Pin (12 V) | 34,9 | 52,0 | 47 |
(Alle Tests bei identischer Leistung und Umgebung)

Analyse der Ergebnisse
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Noctua (5 V): Bewährte Stabilität, aber höchste VR-Temperatur.
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Arctic (5 V): Leicht reduzierte ASIC-Temperatur, deutlich kühlere VREG (–5 °C), mit minimal lauterem Geräuschpegel als der Noctua.
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Arctic (12 V): Bestes Kühlverhalten, aber erheblich lauter – nur in separatem Setup und nicht im Wohnraum sinnvoll. VREG (–9 °C) kühler.
Jetzt erhältlich
Das getestete Bitaxe BackFan Upgrade – Arctic PWM 4-Pin 40 mm findest du hier:
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Perfekt geeignet für den 5 V-Betrieb am Bitaxe Gamma 601 und einfach zu montieren – für stabilere Temperaturen und längere Hardware-Lebensdauer.
Hinweis zum 12 V-Betrieb
Der Arctic PWM 4‑Pin erlaubt sowohl den üblichen 5 V‑ als auch einen 12 V‑Betrieb. Der 12 V‑Modus liefert zwar maximal kühlende Wirkung – erzielt beste Temperaturen – ist aber deutlich lauter, sodass ein Betrieb in Wohnräumen wenig ratsam ist. Für Silent- Setups oder dem Betrieb in Wohnräumen bleibt unserer Meinung nach, 5 V die empfehlenswerte Option.
Hinweis für den Dual-Lüfter-Betrieb
Um einen zweiten Lüfter auf der Rückseite mit dem Bitaxe Gamma betreiben zu können, wird ein PWM-Lüfter-Hubbenötigt.
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Fazit
Das Bitaxe BackFan Upgrade – Arctic PWM 4‑Pin 40 mm ist eine überlegte, effiziente Verbesserung zum Standard-Setup. Gerade im 5 V-Betrieb bietet es eine spürbare Entlastung des VRGs, bleibt gleichzeitig aber leise – optimal für effizienteres Mining im eigenen Heim. Wer maximale Performance will, kann im 12 V-Modus noch tiefer kühlen – muss aber Kompromisse bei der Lautstärke eingehen.
Sicherheitshinweis
Alle Modifizierungen und Overclocking-Maßnahmen erfolgen auf eigene Verantwortung – korrekte Konfiguration, Kühlung und Betriebssicherheit liegen beim Nutzer. Unsachgemäße Eingriffe können Schäden verursachen. Die Messwerte sind systemabhängig – Abweichungen durch Umgebung, Luftstrom oder individuelle ASIC-Eigenschaften sind möglich, wie auch schon im ArcticCore-Beitrag betont wurde.
